Ein Name mit Persönlichkeit.

Maximilian Freiherr Speck von Sternburg (1776-1856), der Namensgeber des bedeutsamen Bauwerks, arbeitete im Alter von 20 Jahren in der sächsischen Metropole als Korrespondent in der Bayerischen Wollhandlung. Nach kurzer Zeit wurde er zum Teilhaber und gründete Zweigstellen für das Unternehmen.

Als Großkaufmann widersetzte er sich der französischen Kontinentalsperre und fertigte sächsische „Elektoral-Wolle”. Für seine Verdienste erhob man ihn 1829 in den Freiherrenstand eines Königlich-Bayerischen Barons von Sternburg.

Auch im künstlerisch-philosophischen Bereich zeigte der Freiherr großes Interesse. Das beweisen der rege Briefwechsel mit Goethe sowie seine umfangreiche Kunstsammlung.

Als Mitbegründer des Leipziger Kunstvereins bedachte er das Städtische Museum mit großzügigen Stiftungen und verfügte in seinem Testament den Übergang seines Kunstbesitzes an die Stadt Leipzig.